Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder

Gau Nassau Oranien

Der Gau Nassau Oranien ist ein Zusammenschluß
der VCP-Gruppen im nördlichen Rheinland-Pfalz.

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 Anreise

Am Mittwoch dem 13. Mai war es endlich wieder soweit, Gaulager stand vor der Tür und so machten sich die Pfadfinder vom Gau Nassau Oranien auf den Weg in das nette Dörfchen Kirchähr im Westerwald.
Gegen 17:00 Uhr trudelten die ersten Stämme samt ein und begannen mit dem Aufbau der Kothen und Lagerbauten, die noch nicht am Tag vorher von fleißigen Helfern aus den Stämmen aufgebaut worden sind.

 

Die erste Nacht war zwar etwas frisch, aber ein Pfadfinder kennt keinen Schmerz (erst Recht nicht nach dem A- Kurs 2013). Mittags gegen 12.00 Uhr war Lagereröffnung auf einer durch einen Bach vom Lagerplatz abgetrennten Wiese. Das Spiel, welches passend zum Motto GNOpoly (abgeleitet vom Brettspiel Monopoly) erdacht worden war, wurde erklärt und anschließend sangen wir das Lagerlied, welches von Gaumitgliedern komponiert wurde.
Anhand der Teilnehmerlisten wurden wir nach Alter, Stamm und Stufe gemischt und in verschiedene Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe teilte sich noch einmal gleichmäßig auf, um die Workshops zu besuchen. Eine Hälfte sollte die Spielfigur der Gruppe entwerfen und diese mit Hilfe von einem Stück Holz, Draht und Farbe gestalten. Die anderen hatten die Aufgabe, das Spielfeld mit Blumen, Steinchen, Holz und weiteren Naturmaterialien zu schmücken. Alle hatten ausreichend Zeit und Spaß und so konnte die 1. Spielrunde beginnen. Damit keiner schummelte, hatte jede Gruppe einen eigenen Leiter, der jeden einzelnen Spielzug überwachte. Um eine Straße zu bekommen, musste erst eine Station gewonnen werden, um dem Ziel des Spiels, so viel Geld wie möglich zu gewinnen, näher zu kommen Diese Runde ging bis abends. Das Abendessen und das abendliche Programm fand in den einzelnen Stämmen statt und wurde dazu genutzt, zu singen oder um Aufnahmen durchzuführen.

Nach dem Frühstück am Freitag fanden sich wieder die Gruppen zusammen, um die 2. Spielrunde beginnen konnte. Dieses Mal ging es darum, die anderen Gruppen herauszufordern, um ihnen eine Straße, die sie am Vortag gewonnen hatten, abzuluchsen. Das Ganze lief ein wenig chaotisch ab, aber am Ende wussten immerhin alle, wie es um ihre Gruppe stand. Es gab zwar deutliche Unterschiede, aber es machte trotzdem allen Spaß. Nachmittags war Zeit für die Stämme freies Programm zu unternehmen. Einige Stämme wanderten zum nahegelegenen See. Am See angekommen, sprangen manche sofort in Wasser, andere warteten bis sich die dicksten Wolken verzogen hatten. Andere wiederum genossen es, faul in der Sonne zu liegen und die mitgebrachten Äpfel zu verzehren.
Einige Pfadfinder mussten jedoch früher zurück zum Lagerplatz, um das Essen für den „Tag der offenen Töpfe“ vorzubereiten. „Tag der offenen Töpfe“ bedeutet, dass jeder Stamm etwas kocht und andere Stämme sich etwas nehmen können. Also: Der Topf ist für alle offen.
Allmählich machten sich auch alle anderen auf den Rückweg. Als wir wieder am Zeltplatz waren, schnappten sich alle ihr Besteck, stellten sich in den Kreis und der „Tag der offenen Töpfe“ wurde eröffnet. Als alle gegessen und ihre Arbeit erledigt hatten, trafen sich alle Stämme auf der Wiese und es folgte die Erklärung der 3. Spielrunde. Es war ein Geländespiel, bei dem man versuchen musste, jene Straßen, die auf Holzbrettern standen, von anderen zu klauen. Doch am Ende gab es ein eindeutiges Ergebnis.

Samstag stand der Stufentag auf dem Plan. Nach dem Frühstück gab es wie jeden Morgen eine Versammlung auf der das Tagesprogramm erläutert wurde. Dort wurde uns verkündigt, was am Stufentag passieren würde. Am Stufentag werden alle Stufen der Pfadfinder (Wölflinge, Jungpfadfinder, Pfadfinder, Ranger, Rover und Erwachsene) getrennt, um mit den Mitgliedern derselben Stufe aus den anderen Stämmen etwas zusammen zu unternehmen. Die Ranger und Rover besuchten den Wildpark, grillten und fuhren Sommerrodelbahn, während die Erwachsenen entspannten oder bei den Jungpfadfindern oder den Pfadfindern halfen. Diese teilten sich in Gruppen ein und spielten Fußball, Raffball, Highland-Games, Völkerball, Wetttrinken (mit Wasser & Eistee) und Frisbee. 
Mittags aßen alle zusammen. Die meisten Gruppen waren am Mittag fertig und hatten den Nachmittag frei. Sie verbrachten die Zeit mit Faulenzen oder einem Raffballspiel, das nie zu enden schien.
Wie jedes Lager am letzten Abend fand auch auf diesem Lager bei jedem Stamm der „Bunte Abend“ statt. Dort wurde viel gesungen und Spiele im Kreis gespielt. Natürlich gab es auch hier wie auf jedem Lager den Tschai bei den Stämmen.­­­­­­

Abbau
Der Abbau ging schnell. Nach einem Gottesdienst, in dem gesungen wurde und wir eine Geschichte hörten, waren wir schon fast fertig. Nach einem freiwilligen Mittagessen fand der Lagerabschluss statt. Die Sieger des Spiels wurden genannt, jeder sagte ein Wort zum Lager und die Lagerabzeichen für die Kluft wurden verteilt. Dann machten wir ein gemeinsames Foto und wurden verabschiedet. Es war für alle beteiligten ein Lager voller Spaß und somit für alle ein gelungenes Lager.

Gut Pfad

 

 

Philipp Joppe (Vorlage: Anne Degen)